Glossar: Klimaanlagen-Begriffe von A bis Z einfach erklärt
Hier stehen die Begriffe, die Ihnen beim Kauf und im Betrieb begegnen, kurz und in einfachen Worten.

Dieses Glossar erklärt über 100 Begriffe von A bis Z. Die wichtigsten Kennzahlen: EER und COP sind Momentwerte (Kälte oder Wärme je kWh Strom), SEER und SCOP sind Saisonwerte. Im Referenzfall hat ein Split 2,5 kW Kälte bei 0,63 kW Strom, das ist ein EER von etwa 4. 1 kW sind etwa 3.412 BTU je Stunde.
So nutzen Sie dieses Glossar
Die Begriffe stehen in alphabetischer Reihenfolge. Fett steht der Begriff, danach die Erklärung. Pfeile (→) verweisen auf verwandte Begriffe. Zahlen sind Beispiele oder Normwerte und kein Angebot. Wo wir einen Wert nicht prüfen konnten, steht das dabei.
Drei Begriffspaare verwechseln Leser oft. Hier die Kurzfassung:
| Paar | Unterschied |
|---|---|
| EER und SEER | EER gilt für einen Betriebspunkt. SEER gilt für eine ganze Kühlsaison. |
| COP und SCOP | COP gilt für einen Betriebspunkt. SCOP gilt für eine ganze Heizsaison. |
| Leistung und Energie | Leistung (kW) ist die Rate. Energie (kWh) ist Leistung mal Zeit. Der Stromzähler zählt kWh. |
A
- A2L. Sicherheitsklasse für Kältemittel. „A“ steht für geringe Giftigkeit, „2L“ für schwer entflammbar. R32 gehört dazu. → A3, Kältemittel.
- A3. Sicherheitsklasse für leicht entflammbare Kältemittel mit geringer Giftigkeit. R290 (Propan) gehört dazu. Die Füllmenge solcher Geräte ist begrenzt. → R290.
- Abluftschlauch. Schlauch am mobilen Gerät. Er führt heiße Luft aus dem Raum durchs Fenster. Er soll kurz und knickfrei sein. → Einschlauchgerät.
- Abtauung. Das Gerät schmilzt Reif am Außengerät ab. Das passiert im Heizbetrieb bei Kälte. Dabei kann das Innengerät kurz keine Wärme liefern.
- Außengerät. Der Teil einer Split-Anlage, der draußen steht. Es enthält Verdichter und Verflüssiger.
- Außenluft. Luft von draußen. Zweischlauch- und Wandgeräte nutzen sie für den heißen Teil. → Umluft.
B
- Bereitschaftsbetrieb (Standby). Das Gerät ist aus, nimmt aber noch wenig Strom auf. Die EU begrenzt das. Wir nennen als Größenordnung unter 5 W und konnten das nicht an einer Quelle belegen.
- Bördeln. Arbeitsschritt am Kältekreis: Das Rohrende wird aufgeweitet, damit es dicht an der Überwurfmutter sitzt. Das macht nur der Fachbetrieb.
- BTU. Alte, englische Einheit für Leistung (British Thermal Unit je Stunde). 1 kW sind etwa 3.412 BTU/h. 9.000 BTU sind etwa 2,6 kW, 12.000 BTU etwa 3,5 kW.
C
- Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV). Deutsche Verordnung zu Kältemitteln. Sie regelt, wer Arbeiten an Kälteanlagen machen darf, und verlangt Sachkunde und zertifizierte Betriebe. Sie wurde laut Fachseiten 2026 neu gefasst. Prüfen Sie den aktuellen Stand.
- CO₂-Äquivalent. Rechengröße für die Klimawirkung einer Kältemittelmenge. Menge in kg mal GWP, geteilt durch 1.000. Beispiel: 1 kg R32 mit GWP 675 ergibt 0,675 Tonnen CO₂-Äquivalent.
- COP. Verhältnis von abgegebener Wärme zum eingesetzten Strom beim Heizen, bei einer bestimmten Außentemperatur. COP 3,5 heißt: 1 kWh Strom bringt 3,5 kWh Wärme. → SCOP, JAZ.
D
- dB(A). Einheit für Lautstärke, bewertet nach dem Gehör. Rund 20 dB(A) wirken sehr leise, rund 60 dB(A) wie ein lautes Gespräch. → Schalldruckpegel, Schallleistungspegel.
- Deckenkassette. Innengerät, das in die Decke eingebaut wird und in mehrere Richtungen bläst. Sie finden es meist in Büros und Läden.
- Dichtheitsprüfung. Der Fachbetrieb prüft, ob der Kältekreis dicht ist. Das passiert bei der Montage und später nach Vorgaben der F-Gase-Regeln.
- Double Duct. Englisch für → Zweischlauchgerät.
- Dry-Modus. Entfeuchtungsbetrieb. Das Gerät entzieht der Luft Feuchte und kühlt dabei nur wenig. → Entfeuchten.
E
- EER. Verhältnis von Kälteleistung zu Stromaufnahme bei Normbedingungen. EER 3,9 heißt: 1 kWh Strom bringt 3,9 kWh Kälte. Im Referenzfall: 2,5 kW ÷ 0,63 kW ≈ 4,0 beim Split. 2,0 kW ÷ 0,77 kW ≈ 2,6 beim mobilen Gerät.
- Eco-Modus. Betriebsart, die Stromverbrauch senken soll. Was sie tut, legt der Hersteller fest. Prüfen Sie die Anleitung.
- Einschlauchgerät. Mobiles Gerät mit einem Abluftschlauch. Es nimmt Raumluft für den heißen Teil. Dadurch entsteht Unterdruck. → Zweischlauchgerät.
- Energielabel. Farbige Skala von A+++ bis D für Raumklimageräte bis 12 kW. Sie zeigt, wie sparsam ein Gerät ist. Bei Split-Geräten steht der SEER und der Jahresverbrauch, bei mobilen Geräten der EER. Siehe Energielabel.
- Entfeuchten. Die Klimaanlage kondensiert Wasser aus der Luft. Das ist ein Nebeneffekt des Kühlens. Siehe Entfeuchten und Lüften.
- Expansionsventil. Bauteil im Kältekreis. Es senkt den Druck des flüssigen Kältemittels, damit es kalt wird und Wärme aufnehmen kann.
F
- F-Gase. Fluorierte Treibhausgase. Viele Kältemittel gehören dazu, etwa R32 und R410A. Dafür gilt die EU-Verordnung 2024/573. Siehe F-Gase und Betreiberpflichtenfolgt.
- Fachbetrieb. Betrieb mit Zertifizierung für Arbeiten an Kältekreisen. Der Betrieb braucht Mitarbeiter mit Sachkundenachweis. Siehe Fachbetrieb finden.
- Fenstergerät. Monoblock-Klimagerät, das im Fensterrahmen sitzt und die Wärme direkt nach draußen gibt. In Deutschland selten.
- Fensterkit (Abdichtset). Set mit Platte oder Band, das den Spalt am Fenster um Schlauch oder Leitung schließt. Das Anbringen ist erlaubte Eigenarbeit.
- Filter. Gewebe im Innengerät. Es fängt Staub. Sie reinigen es selbst. Siehe Reinigen.
- Frostschutz. Funktion oder Zubehör, das Eis im Außengerät oder in der Kondensatleitung vermeidet.
G
- GWP. Global Warming Potential. Maß dafür, wie stark ein Stoff das Klima erwärmt, im Vergleich zu CO₂ (GWP = 1). R32 hat 675, R410A hat 2.088, R290 hat 3. Je kleiner, desto besser.
- Gemeinschaftseigentum. Teile eines Hauses, die allen Eigentümern gehören, etwa die Fassade. Ein Außengerät betrifft es. → WEG.
- Gebäudeenergiegesetz (GEG). Bundesgesetz zu Energie in Gebäuden. Es kann für Heizen mit Wärmepumpen eine Rolle spielen. Wir konnten die Folgen für Klimageräte nicht allgemein belegen.
H
- Heizleistung. Wärme, die ein Gerät im Heizbetrieb abgibt, in kW. Sie sinkt bei Kälte.
- Heizlüfter. Elektrogerät, das Strom direkt in Wärme umsetzt. Aus 1 kWh Strom wird 1 kWh Wärme. → COP.
- Hitzetag. Tag mit einer Höchsttemperatur von mindestens 30 °C (Definition des Deutschen Wetterdienstes). Wir haben die Definition nicht erneut geprüft.
I
- Innengerät. Der Teil, der im Raum hängt oder steht. Es enthält Verdampfer, Lüfter und Filter.
- Inbetriebnahme. Der Fachbetrieb schaltet die Anlage nach Montage, Dichtheitsprüfung und Vakuum zum ersten Mal ein und prüft sie.
- Inverter. Regelung, die den Verdichter stufenlos laufen lässt. Das Gerät schaltet nicht ständig ein und aus. Das spart Strom und ist leiser. Siehe Inverter.
J
- Jahresarbeitszahl (JAZ). Wärme über ein Jahr geteilt durch Strom über ein Jahr, im echten Betrieb gemessen. Die Verbraucherzentrale nennt für moderne Luft-Luft-Wärmepumpen in der Praxis 3 bis 4.
K
- Kältekreis. Geschlossener Kreislauf aus Verdichter, Verflüssiger, Expansionsventil und Verdampfer. Darin fließt das Kältemittel.
- Kältemittel. Der Stoff im Kreislauf, der Wärme transportiert. Häufig sind R32, R290 und (alt) R410A. Siehe Kältemittel.
- Kältemittelleitung. Rohrverbindung zwischen Innen- und Außengerät. Sie ist gedämmt.
- Kanalgerät. Innengerät, das hinter einer Decke oder Verkleidung sitzt und Luft über Kanäle verteilt.
- Kernbohrung. Rundes Loch durch die Wand. Wandmonoblock-Geräte brauchen zwei, laut Händlerdatenblättern mit mindestens 162 mm.
- Kondensat. Wasser, das beim Kühlen aus der Luft entsteht und abgeleitet werden muss. Siehe Kondensatfolgt.
- Kondensatpumpe. Pumpe, die Kondensat nach oben oder weit weg befördert, wenn kein Gefälle möglich ist.
- Kondensatwanne. Schale im Gerät, die das Kondensat auffängt.
- Kühlleistung. Wärme, die das Gerät aus dem Raum abführt, in kW. Das ist nicht der Stromverbrauch.
- Kühllast. Wärme, die der Raum aufnimmt und die das Gerät abführen muss. Sie hängt von Sonne, Dämmung und Geräten ab.
L
- Lamelle. Verstellbares Blech am Luftauslass. Es lenkt den Luftstrom.
- Leistungsaufnahme. Strom, den das Gerät in kW zieht. Im Datenblatt oft getrennt für Kühlen und Heizen.
- Leistungszahl. Allgemeiner Begriff für Kälte oder Wärme geteilt durch Strom. → EER, COP.
- Luftentfeuchter. Gerät, das nur Wasser aus der Luft zieht. Es kühlt nicht, es erwärmt den Raum durch seine Abwärme. Siehe Luftentfeuchterfolgt.
- Luftkühler. Gerät mit Wassertank und Ventilator. Es kühlt durch Verdunsten, macht die Luft feuchter und ist keine Klimaanlage. Siehe Luftkühler.
- Luft-Luft-Wärmepumpe. Wärmepumpe, die Wärme aus der Außenluft an die Raumluft abgibt. Das ist eine Split-Klimaanlage mit Heizfunktion.
- Luftvolumenstrom. Wie viel Luft das Gerät je Stunde bewegt, in m³/h.
M
- Mobiles Split. Zweiteiliges Gerät mit vorbefüllter Leitung und Schnellkupplung. Sie bauen es ohne Werkzeug auf. Siehe Mobile Split-Klimaanlage.
- Modulation. Der Verdichter regelt seine Leistung zwischen Mindest- und Höchstwert. → Inverter.
- Mono-Split. Split-Anlage mit einem Innen- und einem Außengerät.
- Monoblock. Alle Teile stecken in einem Gerät, zum Beispiel das mobile Gerät oder das Wandgerät. Siehe Gerätetypen.
- Multisplit. Ein Außengerät, mehrere Innengeräte. Siehe Multisplit.
N
- Nachtmodus (Sleep). Betriebsart, die nachts die Solltemperatur langsam anpasst und das Gerät leiser laufen lässt.
- Nennleistung. Die Kälte- oder Wärmeleistung unter Prüfbedingungen. Im Alltag liegt sie oft darunter, besonders bei mobilen Geräten.
O
- ODP. Ozone Depletion Potential. Maß für die Schädigung der Ozonschicht. R32, R290 und R410A haben keinen nennenswerten ODP. Das ist eine Standardangabe und wir konnten sie hier nicht an einer Quelle prüfen.
- Ökodesign. EU-Vorgaben für Mindesteffizienz und Standby-Verbrauch von Geräten. Für Raumklimageräte gilt die Verordnung (EU) 206/2012. Siehe Energielabel.
P
- Propan. Natürliches Kältemittel R290 mit GWP 3. Es ist brennbar (A3).
- Pump-down. Fachbetrieb pumpt das Kältemittel vor Arbeiten in das Außengerät. Das ist Arbeit am Kältekreis.
Q
- Quick-Connect. Schnellkupplung mit Selbstverschluss. Sie dichtet ab, sobald sie sitzt. Mobile Split-Geräte nutzen sie. Siehe Quick-Connectfolgt.
R
- R32. Kältemittel Difluormethan. GWP 675. Schwer entflammbar (A2L).
- R290. Kältemittel Propan. GWP 3. Brennbar (A3).
- R410A. Älteres Kältemittelgemisch. GWP 2.088. Neue Geräte nutzen es kaum noch. Bestandsanlagen dürfen weiterlaufen. Laut Fachseiten steigen die Kosten für Nachfüllen.
- Relative Luftfeuchte. Wie viel Wasserdampf die Luft enthält, im Verhältnis zum Höchstwert bei dieser Temperatur. Über etwa 60 % steigt das Schimmelrisiko. Wir konnten die Grenze nicht an einer Behörde prüfen. Siehe Luftfeuchtigkeit und Schimmelfolgt.
- Rückgewinnung. Der Fachbetrieb saugt Kältemittel ab und entsorgt es richtig. Das ist bei Rückbau und Reparatur Pflicht.
S
- SACC. Seasonally Adjusted Cooling Capacity. Kennzahl aus den USA für mobile Klimageräte. Sie gibt die Kühlleistung in BTU/h unter saisonal angepassten Bedingungen an. Sie fällt meist niedriger aus als die ältere ASHRAE-Angabe. Sie taucht auf Verpackungen importierter Geräte auf. In der EU zählt der Wert auf dem EU-Energielabel.
- Sachkundenachweis. Nachweis, dass eine Person Arbeiten an Kältekreisen ausführen darf. Er ist nach der ChemKlimaschutzV Pflicht.
- Schalldruckpegel. Lautstärke an einem Messort, in dB(A). Er hängt vom Abstand ab.
- Schallleistungspegel. Lautstärke der Quelle selbst, in dB(A). Das EU-Label nennt diesen Wert. Er ist höher als der Schalldruckpegel im Raum.
- SCOP. Seasonal Coefficient of Performance. Durchschnittswert für das Heizen über eine genormte Heizsaison. Die Klasse A+++ beginnt laut Zusammenfassung der Verordnung bei SCOP 5,10.
- SEER. Seasonal Energy Efficiency Ratio. Durchschnittswert für das Kühlen über eine genormte Saison, inklusive Teillast. Die Klasse A+++ beginnt laut Zusammenfassung der Verordnung bei SEER 8,50.
- Split. Zwei Teile: Innengerät und Außengerät, mit Leitung dazwischen. Siehe Split-Klimaanlage.
T
- TA Lärm. Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm. Sie gibt Richtwerte für Lärm aus Anlagen, etwa für das Außengerät. Siehe Lärm und Nachbarn.
- Taupunkt. Temperatur, bei der die Luft Wasserdampf als Tau abgibt. Kalte Flächen im Gerät liegen darunter. Darum entsteht Kondensat.
- Teillast. Betrieb unter voller Leistung. Im Alltag läuft ein Gerät meist hier. → Inverter.
- Tropennacht. Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 °C fällt (Definition des Deutschen Wetterdienstes). Wir haben sie nicht erneut geprüft.
- Truhengerät. Innengerät, das unten an der Wand steht. Gut bei niedrigen Wänden.
U
- Umluft. Das Gerät kühlt Raumluft im Kreis, ohne frische Luft zu holen. Eine Klimaanlage lüftet im Normalfall nicht.
- Unterdruck. Beim Einschlauchgerät bläst das Gerät Raumluft hinaus. Im Raum sinkt der Druck leicht, und Außenluft strömt durch Spalten nach.
V
- Vakuumieren. Arbeitsschritt am Kältekreis: Eine Pumpe entfernt Luft und Feuchte aus Leitungen und Verdampfer. Das macht nur der Fachbetrieb. Siehe Vakuumieren und Inbetriebnahmefolgt.
- Ventilatorbetrieb. Betriebsart, bei der nur der Lüfter läuft. Das Gerät kühlt dann nicht.
- Verdampfer. Teil im Innengerät. Das Kältemittel verdampft hier und nimmt Wärme aus der Luft auf.
- Verdichter. Teil, der das Kältemittelgas zusammenpresst. Er braucht den meisten Strom. Auch Kompressor genannt.
- Verflüssiger. Teil im Außengerät. Das heiße Gas gibt hier Wärme ab und wird flüssig.
- Vierwegeventil. Ventil, das beim Heizen die Richtung des Kältemittels umdreht.
W
- Wandmonoblock. Gerät an der Innenwand mit zwei Rohren durch die Außenwand. Kein Außengerät nötig. Siehe Klimaanlage ohne Außengerät.
- Wärmelast. Anderes Wort für → Kühllast.
- Wärmepumpe. Gerät, das Wärme von einem Ort an einen anderen schiebt. Eine Klimaanlage mit Heizfunktion ist eine. Siehe Kühlen und Heizen.
- Wartung. Regelmäßige Pflege. Filter reinigen Sie selbst. Arbeiten am Kältekreis macht der Fachbetrieb. Siehe Wartung.
- WEG. Wohnungseigentümergemeinschaft. Für Änderungen am Gemeinschaftseigentum kann ein Beschluss nötig sein. Siehe Eigentumswohnung und WEG.
Z
- Zweischlauchgerät. Mobiles Gerät mit zwei Schläuchen. Ein Schlauch holt Außenluft, einer bläst sie hinaus. Es entsteht kaum Unterdruck.
- Zuluft. Luft, die ins Zimmer strömt. Bei Split-Geräten ist es die gekühlte Raumluft.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen EER und SEER?
Der EER gilt für einen festen Betriebspunkt, zum Beispiel 35 °C draußen. Der SEER bildet eine ganze Saison mit wechselnden Temperaturen und Teillast ab. Darum eignet sich der SEER besser für den Jahresverbrauch.
Warum ist die Leistung in kW und nicht in BTU angegeben?
Die EU nutzt Kilowatt (kW). BTU stammt aus dem englischen Raum und steht oft auf Geräten aus dem Import. Umrechnung: 1 kW ≈ 3.412 BTU/h, 12.000 BTU/h ≈ 3,5 kW.
Was heißt A2L und warum ist das wichtig?
A2L bedeutet schwer entflammbar bei geringer Giftigkeit. Es ist relevant, weil R32 dazugehört. Ein geschlossenes Gerät gilt als sicher. Arbeiten am Kältekreis macht nur der Fachbetrieb.
Wie rechne ich Stromkosten aus?
Stromaufnahme in kW mal Stunden mal Preis je kWh. Im Referenzfall: 0,63 kW × 8 h × 0,35 € = 1,76 € am Tag. Mit eigenen Werten rechnen Sie im Stromkostenrechner.
Welche Begriffe muss ich vor dem Kauf kennen?
Kühlleistung (kW), SEER, SCOP, Schallleistungspegel, Kältemittel und GWP. Die Seite Worauf Sie beim Kauf achten zeigt, wie Sie sie lesen.
Quellen
- Verbraucherzentrale NRW: Klimaanlage – Was ist bei Kauf und Installation zu beachten? – https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/energetische-sanierung/klimaanlage-installieren-was-ist-zu-beachten-10525 – abgerufen Oktober 2026
- Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM): Ökodesign und Energielabel für Klimageräte – https://netzwerke.bam.de/Netzwerke/Content/DE/Standardartikel/Evpg/Evpg-Produktgruppen/Heizen-Lueften-Kuehlen/ener-10-klima-und-lueftung-im-haushalt.html – abgerufen Oktober 2026
- Verbraucherzentrale Energieberatung: Luft-Luft-Wärmepumpe – https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/luft-luft-waermepumpe/ – abgerufen Oktober 2026
- Delegierte Verordnung (EU) Nr. 626/2011 (Energiekennzeichnung Klimageräte) – https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX:32011R0626 – Text nicht direkt abrufbar, Klassen nach Zusammenfassung
- Verordnung (EU) Nr. 206/2012 (Ökodesign Klimageräte) – https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX:32012R0206 – Text nicht direkt abrufbar
- Umweltbundesamt: Fragen zur F-Gas-Verordnung – https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/fluorierte-treibhausgase-fckw/rechtliche-grundlagen/haeufig-gestellte-fragen-zur-f-gas-verordnung/abschnitt-9-inverkehrbringensverbote – abgerufen Oktober 2026
- Klimavergleich.at: R410A- und R32-Verbot (GWP-Werte R32 675, R410A 2.088) – https://www.klimavergleich.at/blog/blog-fgas.html – abgerufen Oktober 2026 (Fachseite)
- U.S. Department of Energy: Test Procedure Portable Air Conditioners (SACC) – https://www.energy.gov/sites/prod/files/2016/04/f30/Portable%20AC%20TP%20Final%20Rule.pdf – 2016
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